Georg-Meistermann-Grundschule in Wittlich

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Schwerpunktschule
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Schwerpunktschule


Seit die Georg-Meistermann-Grundschule im Jahr 2011 zur Schwerpunktschule ernannt wurde, können beeinträchtigte Kinder integrativ, d.h. gemeinsam mit nicht beeinträchtigten Kindern, in unseren Klassen unterrichtet werden. Die sonderpädagogische Förderung in unserer Schule wird durch Förderschullehrerinnen und pädagogische Fachkräfte gewährleistet. Die zusätzlichen Fachkräfte unterstützen die Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf und stehen als weitere Ansprechpartner für alle Kinder zur Verfügung.


Was ist eine Schwerpunktschule?

Mit der 2006 in New York verabschiedeten UN-Behindertenrechtskonvention tritt das Recht der gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft in Kraft, sodass kein Mensch aufgrund einer Behinderung benachteiligt werden darf. Auf schulischer Ebene wurde in diesem Kontext ein inklusives Bildungssystem geschaffen. „Inklusion“ bedeutet „Zugehörigkeit“. Diese erfordert, dass schulische Strukturen so verändert werden, dass alle Schüler/innen in ihren unterschiedlichen Stärken wahrgenommen und gefördert werden.  Unsere Grundschule ist eine Schwerpunktschule. Der Begriff „Schwerpunktschule“ bezeichnet eine allgemeine Schule, in der sowohl Kinder mit als auch ohne sonderpädagogischen Förderbedarf unterrichtet werden. Wir betrachten Unterschiede zwischen den Schüler/innen als Chance für gemeinsamen Lernfortschritt. Die Schüler/innen erfahren Werte wie Toleranz, Akzeptanz und Wertschätzung. Sie lernen mit Vielfalt als Normalität im Schulalltag umzugehen und Verantwortung für ihre Mitmenschen zu übernehmen sowie Hilfsbereitschaft zu zeigen.

Lebenspraxis
Wöchentlich bieten wir für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf eine lebenspraktische Förderung an. Diese umfasst zwei Unterrichtsstunden und wird durch die Förderschullehrerinnen an unserer Schule geleitet. In der lebenspraktischen Förderung stehen folgende Ziele im Vordergrund: Selbstversorgung, Selbstbestimmung, Selbstständigkeit, Orientierung, Kommunikation und Interaktion. Im Folgenden werden die Bereiche näher beschrieben. Grundlage hierzu bildet der Artikel „Erweiterung der individuellen und sozialen Kompetenzen der Schüler und Schülerinnen“ in der Zeitschrift „Geistige Behinderung“ (Fachzeitschrift der Bundesvereinigung der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung), Heft 4/05, S.278/279 von Saskia Schuppener.

  • „Alle sechs individuellen und sozialen Kompetenzen tragen zur Sicherung gesamtgesellschaftlicher Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung bei und lassen sich wie folgt konkretisieren. Bitte klicken Sie hier!



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Stand 01.04.2020

(c) 2013 Georg-Meistermann-Grundschule
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